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J. P. SeeburgBearbeiten

J. P. Seeburg war ein Produzent von amerikanischen Musikautomaten bis in die späten 1970er-Jahre mit Sitz in Chicago. Gegründet wurde das Unternehmen vom Schweden Justus P. Seeburg, der 1887 seine Heimatstadt Sjoberg im Alter von 16 Jahren verlassen hatte und in die USA ausgewandert war.

Die erste Musikbox, die 1952 die neue Singleschallplatte abspielen konnte, war das Modell M100B. Zuvor hatte Seeburg mit dem Modell M100A (1948-51) mit dem beidseitigen Abspielen von 50 Schellackplatten das Musikgeschäft revolutioniert.

Das bekannteste und schönste Modell, die V bzw. VL 200, wurde 1955 eingeführt. Mit gebogener Scheibe und einem Fassungsvermögen von 100 Schallplatten ist sie heute eines der am meisten gesuchten Sammlermodelle aus diesem Sektor.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „J._P._Seeburg“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 6. Dezember 2006 (Permanentlink) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.



SEEBURG (ab 1928)

J. P. Seeburg Corporation, Chicago, Illinois

Seeburg Phonograph Corporation (ab1984)

Der in Schweden geborene Justus Percival Sjoebert kam 1887 im Alter von 16 Jahren in die USA. Er absolvierte eine Lehre als Klavierbauer und arbeitete bei verschiedenen Pianofabriken. Nach einiger Zeit wurde Superintendent der Cable Piano Company.

Während seiner Tätigkeit als Superintendent begann er, elektrische Pianos auf eigene Rechnung aufzustellen. Sehr bald war seine Nebenbeschäftigung immer größer geworden und nahm immer mehr Zeit in Anspruch. Er gab also seinen Job als Superintendent auf, änderte seinen Namen zu „Seeburg“ und gründete 1902 die J. P. SEEBURG COMPANY. Es folgten wieder Jahre harter Arbeit und 1910 konnte er endlich sein „Orchestrion“ auf den Markt bringen. Das Orchestrion ist ein elektrisches Piano, in das zusätzliche, elektrisch oder pneumatisch betätigte Instrumente, wie Flöte, Violine, Mandoline und verschiedene Schlaginstrumente eingebaut sind. Das Orchestrion ist damit in der Lage, ein ganzes Orchester zu imitieren. Es wurde bis 1938 produziert.

Die Mechanik des Orchestrion hatte große Ähnlichkeit mit jener des Nickelodeon von AMI. Es funktionierte ebenfalls mit Papierrollen, die sternförmig auf einem Rad montiert waren und hydraulisch gewechselt wurden. Auch sonst gibt es in den ersten Jahren viele Ähnlichkeiten zu AMI. Auch Seeburg begann, sobald elektrische Tonabnehmer und Verstärker verfügbar waren, Musikautomaten für Schellackplatten zu bauen. Ab 1927 kamen die ersten Gerät mit 8 Schellacks und ohne Wahlmöglichkeit auf den Markt. Die Melatone - Serie mit dem Wilcox – Wechsler funktionierte nicht gut und alle etwa 100 Geräte mussten zurückgeholt werden. Für die nächste Gerätegeneration ab 1928 kaufte Seeburg die Musikautomatenproduktion von Western Electric. Diese Geräte sind mit einer Wahleinrichtung ausgestattet.

In den nächsten Jahren produzierte Seeburg nicht nur Musikboxen, sondern viele artverwandte Geräte: Spielautomaten, Münzeinwurfboxen für Waschmaschinen und Kühlgeräte (1931), Schießstände mit Münzeinwurf (1935), Münz–Parkuhren (1936), Kaltgetränke–Automaten (1936), Eiscreme–Automaten (1937), Heim–Plattenwechsler (1938), Flaschen–Verkaufsautomaten (1940) und vieles mehr.

1937 übernahm Seeburg die Corona Radio Corporation und konnte nun Verstärker und andere elektronische Teile selbst erzeugen. Es wurde dadurch auch die Entwicklung von drahtlosen Fernwählern ermöglicht. Die Nummer der gewählten Platte wird in eine Impulsfolge umgewandelt, mit der ein Hochfequenzsignal moduliert wird. Dieses Hochfrequenzsignal wird jedoch nicht über Antennen, sondern durch die Netzleitung übertragen. Ein ähnliches Prinzip wird heute für Wechselsprechanlagen oder Babyphone angewandt. Das Prinzip der seriellen Datenübertragung wird auch für Fernwähler mit 3-poligem Anschlusskabel verwendet.

1942 musste die Entwicklung und Produktion wegen des Eintritts der USA in den 2. Weltkrieg eingestellt werden, Die Fabrik musste technische Geräte für die US Army herstellen und wurde dafür auch mehrfach ausgezeichnet. Außerdem dürfte so manche Idee für spätere Entwicklungen mit Computertechnik aus dieser Zeit stammen.

Die Automatenbetreiber hatten in den Kriegsjahren eine schwierige Aufgabe. Da es keine neuen Geräte gab, mussten sie die insgesamt rund 400.000 Musikboxen instand halten. Viele Mitarbeiter waren in den Kriegsdienst einberufen worden oder mussten in der Rüstungsindustrie arbeiten. Glücklicherweise fand man genügend ältere Mitarbeiter, die für den Kriegsdienst zu alt waren, die diese Aufgaben übernahmen.

Nachdem Krieg wurde die Produktion sofort wieder aufgenommen, denn es gab einen großen Nachholbedarf. Gleichzeitig nahm Ed Andrews die Entwicklung des neuen Wechslermechanismus, die bereits 1941 begonnen worden war, wieder auf. 1947 wurde der neue „Select-O-Matic“ - Wechsler erstmals eingebaut in ein Hintergrundmusik – Gerät für 110 Schellack – Schallplatten mit 10“ oder 12“ (auch gemischt), die beidseitig abgespielt werden konnten. Der Wechsler hat ein mechanisches Wahlsystem. Man konnte programmieren, ob A-Seite oder B-Seite oder beide Seiten einer Platte gespielt werden sollen. Diese Auswahl wurde dann dauernd wiederholt. In der Folge wurde ein elektrisches Wahlsystem entwickelt und 1948 entstand daraus die legendäre M100A mit 100 Wahlmöglichkeiten. Alle anderen Erzeuger hatten nur 20 bis 40 Wahlmöglichkeiten und kamen dadurch in arge Bedrängnis.

Seeburg konnte eine Reihe von weiteren Neuerungen für sich verbuchen. Zum Beispiel die Einführung der neuen 7“ - Vinyl – Schallplatten (1950 – Modell M100B), die Einführung von Stereophonie (1959 – Modell 220/222) und schließlich die Einführung von „Integrierten Schaltungen“ (1970 – LS3 – APOLLO).

Das wohl innovativste Gerät war die V-200. Die V-200 war nicht nur die erste Musikbox mit 200 Wahlmöglichkeiten, sie hatte auch eine völlig neue, vollelektronischen Wahleinrichtung ohne bewegliche Teile. Der Hauptbestandteil dieser Wahleinrichtung ist ein Magnetkernspeicher („TORMAT“ genannt). Jeder der 200 Wahlmöglichkeiten ist ein kleiner Ferritring zugeordnet, durch die einige Drähte gezogen sind. Beim Wählen wird ein Ring mit einem genau dimensionierten Stromimpuls in den Schreibleitungen magnetisiert. Beim Suchlauf wird ein Stromimpuls durch die Leseleitung jeden Ringes geschickt. Wenn es dabei zu einer Ummagnetisierung kommt, wird ein kleiner Stromimpuls in der Datenleitung induziert. Dieser wird verstärkt und löst den Kupplungsmagnet im Laufwerk aus. Die Magnetkernspeicher wurden für die damals entstehende Computertechnik entwickelt und es war das erste Mal, dass eine speziell für Computer entwickelte Technologie außerhalb von Computern eingesetzt wurde. Im Rückblick ist es kaum zu glauben, dass eine derart komplexe Technik bereits 1955 eingesetzt wurde, als die meisten Leute noch nicht einmal einen Fernseher gesehen hatten und es in manchen Gegenden noch keinen elektrischen Strom gab. Eine weitere Neuheit beim Modell V-200 war die Möglichkeit, einen zweiten Spielpreis für bestimmte Gruppen einstellen zu können. Diese Funktion wurde später verwendet, um die neuen EPs (Mini – LP mit 2 Titeln pro Seite) mit höherem Preis abspielen zu können.

Der große wirtschaftliche Erfolg ermöglichte es, dass Seeburg eine Reihe von Firmen und Produktionsrechten aufkaufen konnte und damit die Produktpalette wesentlich erweiterte. So wurden 1959 von Eastern Electric die Produktionsrechte für den ersten vollelektrischen Zigarettenautomaten erworben. 1959 kaufte Seeburg die Bert Mills Manufacturing Co. (Kaffeeautomaten) und Lyon Ind. Inc. (Kaltgetränkeautomaten). Durch die Übernahme der Bally Vending Company (1961) wurde Seeburg zum führenden Erzeuger von Kaffeeautomaten.

1964 übernahm Seeburg zwei Firmen, die Spielautomaten herstellten. Die Williams Electronic Manufacturing Corp. war ein führender Erzeuger von Flippern und anderen Unterhaltungsautomaten. Die United Manufacturing Co. erzeugte ebenfalls Unterhaltungs- und Musikautomaten. Es wurden aber auch andere Firmen übernommen, die Musikinstrumente, Hörgeräte, Faxgeräte und vieles mehr erzeugt haben.

Die J. P. Seeburg Corporation wurde 10 Jahre nach dem Tod des Firmengründers (1958) an die Commonwealth United verkauft, die den Betrieb bis 1982 aufrechterhielt. 1983 war der Betrieb eingestellt. 1984 wurde von einer Investorengruppe, der neben vielen Personen aus der Automatenbranche auch ein Mitglied der Familie Seeburg angehört, die Seeburg Phonograph Corporation gegründet und der Betrieb wieder aufgenommen.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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